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Interaktive Kunstgalerie

Klassische Meisterwerke treffen auf KI: Ein Experiment, bei dem Kunst durch KI interaktiv und lebendig wird.

Jahr2025
ModulInteraktionsdesign

KI als kreativer Partner

Das Projekt entstand im Modul Interaktionsdesign, das in diesem Semester einen starken Fokus auf die Arbeit mit Künstlicher Intelligenz legte. Die Aufgabe des Abschlussprojektes war es, eine Anwendung zu entwickeln, die auf eine kreative Art mit KI interagiert. Das Ziel dabei: Die Chancen und Gefahren von KI im Designprozess besser zu verstehen und zu lernen, wie man die Technologie nutzt, ohne dabei die eigene kreative Handschrift zu verlieren.

Kunst zum Mitmachen

Meine Idee war es, eine digitale Kunstgalerie zu gestalten, die über das klassische Betrachten hinausgeht. Ich wollte klassische Meisterwerke, die man sonst nur starr im Museum sieht, interaktiv und lebendig machen. Durch den Einsatz von KI wollte ich herausfinden, wie Technologie uns dabei helfen kann, eine tiefere Verbindung zu den Geschichten hinter den Bildern aufzubauen.

Interaktionen erleben

In der Galerie gibt es verschiedene Wege, die Kunst neu zu entdecken. Per Klick lassen sich zum Beispiel Objekte in der Kulisse der Mona Lisa verändern oder man startet direkt einen Chat mit ihr, um mehr über ihre mysteriöse Ausstrahlung zu erfahren. Besonders spannend ist die Interaktion mit Frida Kahlo: Hier erklärt die Künstlerin (simuliert durch KI) ihr Bild selbst und gibt Einblicke in ihre Gefühlswelt und Symbolik.

Eintauchen in die Szenerie

Spannend fand ich auch die Möglichkeit, ein Bild per Knopfdruck durch verschiedene Kunstepochen wandern zu lassen. Für die Immersion habe ich Hoppers „Nighthawks“ als 360°-Szene umgesetzt und Friedrichs „Wanderer über dem Nebelmeer“ dezent animiert. Einzelne Elemente, wie aus dem Gemälde „Der Heukarren“, lassen sich sogar als 3D-Objekt isolieren und von allen Seiten betrachten. Abgerundet wird die Erfahrung durch einen KI-gesteuerten Audio-Guide für „Die Schule von Athen“.